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News - Deutsche Tourenwagen Challenge
Noch ein Rennen und noch vier Titelkandidaten
2002-10-10 22:30:47 - sp

Mit der Saisonbilanz zufrieden: Stefan Kissling
 
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    Saison 2002
    Das Saisonfinale der Deutschen Tourenwagen Challenge, im Motopark in Oschersleben, verspricht viel Spannung, denn noch vier Piloten haben Chancen auf den Meistertitel. Der Führende in der Meisterschaft, der Fahrsicherheitsinstruktor aus Lemgo Thomas Klenke, hat mit 274 Punkten auf seinem Konto die größte Chance den Titel ein zu fahren. Klenke würde damit sich und auch dem Ford Focus den jeweils ersten Meistertitel in der Geschichte der DTC bescheren. Zweiter in der Tabelle ist der Waiblinger Thomas Winkelhock mit einem Rückstand von 39 Punkten auf Klenke und ist dem zu Folge auch noch mit Titelchancen ausgestattet. Neben Winkelhock hat auch der zweite Fahrer aus dem Wiechers Sport Team noch die Möglichkeit den Titel zu gewinnen.

    Für Klenke sprechen allerdings auch noch andere Dinge: Der 35-jährige hat das Finale 2001 in Oschersleben ebenso für sich entscheiden können, wie den Saisonauftakt 2002 an gleicher Stelle. Mit Patrick Bernhardt hat er einen erfahrenen Teamkollegen, der ebenfalls siegfähig ist und ihm die nötige Unterstützung geben wird. Sollte Klenke tatsächlich vorzeitig ausfallen, kann er sicher auch auf die Schützenhilfe der beiden Ford-Piloten Michael Funke (Wolf-Focus) und Marc Simon (Eigner-Focus) zählen, die ebenso wie Stefan Kissling mit seinem Opel Astra Coupé alle nichts mehr zu verlieren haben und ohne Druck den Titelaspiranten wichtige Punkte wegnehmen könnten.
    "Wir waren noch zweimal in Oschersleben testen. Das besondere Augenmerk lag dabei auf den Dunlop-Reifen, denn mit 60 kg Handicapgewicht, das ich wegen meiner Erfolge im Auto habe, ist die Belastung noch einmal um einiges höher", erklärte Klenke die Vorbereitung auf das Finale und gibt auch schon seine Taktik preis: "Ich bin eigentlich ganz ruhig, denn ich muss ja nicht attackieren. Mein Ziel wird sein, mich aus allem herauszuhalten und das Rennen zu beenden. Dann sollte ein Platz unter den besten 15 kein Problem sein.

    Kissling mit Saisonbilanz zufrieden
    Zwei Pole-Position, zwei Siege und eine schnellste Runde stehen bisher für Stefan Kissling und das neue Opel Astra Coupé zu Buche. „Die bisherigen Ergebnisse sprechen für das neu entwickelte Astra Coupé. Speziell in der zweiten Saisonhälfte konnten wir regelmäßig an der Spitze mitmischen“, erklärt Helmut Kissling, erfolgreicher Opel-Tuner aus Bad Münstereifel und ergänzt: „Ich bin überzeugt, dass das Opel Astra Coupé noch über reichlich Potenzial verfügt.“

    Auch Sohn Stefan Kissling ist zufrieden: „Es läuft von Rennen zu Rennen besser. Wir haben viel gelernt und mit dem neuen Auto auf Anhieb an die Erfolge des Vorgängers, des Astra OPC, angeknüpft.“ Bei den DTC-Rennen in Zolder (Belgien) und auf dem Salzburgring (Österreich) steuerte der Familienvater aus Schuld unweit des Nürburgring das 235 PS starke Astra Coupé, das mit Unterstützung durch das Opel Performance Center (OPC) im väterlichen Tuning-Betrieb entwickelt und aufgebaut wurde, jeweils zur Pole-Position und zum Sieg. Mit 216 Punkten liegt Stefan Kissling, mit elf Erfolgen Rekordsieger in der DTC, auf dem fünften Tabellenplatz und hat zumindest noch theoretische Chancen auf den Vize-Titel.

    In Oschersleben will Stefan Kissling, mit 40 Kilogramm Zusatzgewicht belastet, noch einmal angreifen. „Ob ich Vize-Meister oder Fünfter werde, ist unerheblich. Für mich zählt nur der Einzelerfolg“, so der letztjährige DTC-Dritte und Vize-Meister von 1998. Für das Finale wurden einige Fahrwerksänderungen vorgenommen. „Das sollte uns noch einen Schritt nach vorne bringen. Grundsätzlich kommt die Strecke mir und dem Auto entgegen.“

     
     
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